GRÜNE fordern Hitzeaktionsplan für den Landkreis Darmstadt-Dieburg

Langanhaltende Hitzeereignisse setzen den Menschen in der Region zu

Die GRÜNEN im Kreistag Darmstadt-Dieburg fordern angesichts von gehäuft auftretenden Hitzesommern einen Hitzeaktionsplan für den Kreis und die Kommunen. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion zur Kreistagssitzung am 26. September 2022 eingebracht.

Wie vielerorts in ganz Deutschland hat auch die Rhein-Main-Region in diesem Sommer einen starken Temperaturanstieg erlebt. Die damit verbundenen gesundheitlichen Belastungen und Beeinträchtigungen der Bürger*innen sollen durch konkrete Maßnahmen gemildert werden. „Mit der Aufstellung eines Hitzeaktionsplans,“ so Fraktionsvorsitzende Claudia Schlipf-Traup, „können sich Landkreis und Kommunen bereits jetzt auf künftige Hitzesommer vorbereiten.“

Christian Grunwald, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion erläutert: „Maßnahmen des Aktionsplanes könnten sein: ein verbindliches Alarmsystem erarbeiten, Gefahrenzonen und Risikogruppen identifizieren, Hitze-Leitstellen schaffen, Kühlzonen ausweisen und Fortbildungen für niedergelassene Ärzt*innen, Krankenhaus- und Pflegeheim-Personal organisieren.“ Grunwald ergänzt, dass es außerdem der Risikokommunikation und eines Krisenmanagements für Akutsituationen bedarf. „Eine frühzeitige Information der Bevölkerung ist ebenso wichtig wie etwa die Bereitstellung öffentlicher Trinkbrunnen und die Ausweisung von stark hitzebelasteten Orten“, so die GRÜNEN. Denn dieser sogenannte Hitzeinseleffekt belastet insbesondere Kinder, kranke Menschen, Senior*innen sowie Menschen mit Behinderung oder ohne festen Wohnsitz.

Umfangreiche Informationen zu Hitzeaktionsplänen stellt das Bundesgesundheitsministerium unter https://www.klima-mensch-gesundheit.de/ zur Verfügung.
Fraktionsvorlage : https://session-net.ladadi.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=21163

C. Schlipf-Traup, C. Grunwald
(Fraktionsvorsitzende)