In der Sitzung des Kreistags am 09.12.2024 wurde folgender Beschluss gefasst:
- Die vorgelegten Planungen der Machbarkeitsstudie für einen Neubau eines Radwegs entlang der K 138 zwischen Waschenbach und Frankenhausen werden von Seiten des Landkreises nicht weiterverfolgt.
- Der Kreisausschuss wird beauftragt, gemeinsam mit Hessen Mobil, der Gemeinde Mühltal und den beteiligten Ortsbeiräten nochmals nach niedrigschwelligen Lösungen zu suchen und den Dialog fortzuführen. Ziel ist eine rechtskonforme, günstigere und vor allem schnellere Lösung für den Radweg, die allerdings auch alle Vorgaben, wie z. B. die benötigte Breite für den Zweirichtungs- bzw. Begegnungsverkehr, berücksichtigen muss.
- Der Kreisausschuss wird beauftragt, alle Fördermöglichkeiten für diesen Radwegbau aufzuzeigen.
Dem vorausgegangen war die Verwaltungsvorlage 4456-2024/DaDi, in der dargelegt wurde, dass die
Realisierung des Radwegs gemäß den aufwändigen Planungen auf besagtem Streckenabschnitt mit zwei Kilometern Länge 6,6 Millionen Euro kosten würde. Es wurde vom Kreisausschuss empfohlen, die Planungen komplett einzustellen. Nach der Beratung von verschiedenen Änderungsanträgen wurde oben zitierter Beschluss gefasst.
Wir fragen deshalb:
- Wie ist der Stand des Dialogs mit der Gemeinde Mühltal, den beteiligten Ortsbeiräten und Hessen Mobil?
Wann fanden Gespräche und mit welchen Beteiligten statt? - Welche alternativen kostengünstigeren Möglichkeiten zur Herstellung eines Radwegs zwischen Waschenbach und Frankenhausen werden geprüft oder in Erwägung gezogen?
- Wie ist der Stand der Verhandlungen bzw. Planungen?
Was sind die nächsten geplanten Schritte zum weiteren Vorgehen?