Die Grünen fragen nach.
Fahrradfahren wird immer populärer, im Alltag und in der Freizeit.
Das hilft der Umwelt und der Gesundheit der Menschen.
Ein Radweg zwischen Waschenbach und Frankenhausen wird schon lange gewünscht. Durch die zunehmende Nutzung von E-Bikes wird die landschaftlich schöne Strecke attraktiver.
„Radfahrer*innen brauchen dort möglichst viel Sicherheit“, erklärt Mirjam Glanz, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Darmstadt-Dieburg. „Deshalb haben wir im Kreistag eine Anfrage gestellt und nachgefragt, wie der Stand der Planungen für die Radverbindung ist.“
Was bisher geschah:
Im Jahr 2024 wurde der Kreistag von der Verwaltung informiert, dass ein von der Fahrbahn abgetrennter Radweg mit zwei Kilometern Länge zwischen Waschenbach und Frankenhausen
6,6 Millionen Euro kostet. Der Kreisausschuss hatte empfohlen, die Planungen deshalb einzustellen. Die Grünen wollten das nicht hinnehmen und haben deshalb einen Änderungsantrag gestellt. Nach Diskussionen und weiteren Anträgen wurde schließlich im Dezember 2024 der Beschluss gefasst, dass der Kreisausschuss gemeinsam mit Hessen Mobil, der Gemeinde Mühltal und den beteiligten Ortsbeiräten nochmals nach niedrigschwelligen Lösungen suchen und den Dialog fortführen soll. Ziel solle es sein, eine rechtskonforme, schnellere und günstigere Lösung für die Radwegeverbindung zu finden. Fördermöglichkeiten sollten aufgezeigt werden.
„Wir wollen nun nach eineinhalb Jahren wissen, wie der Stand des Dialogs mit der Gemeinde Mühltal, den Ortsbeiräten und Hessen Mobil ist, wann Gespräche stattgefunden haben“, erläutert Martin Tichy, Mitglied für die Grüne Fraktion im Ausschuss für Klima, Umwelt, Gesundheit und Infrastruktur. „Wir sind gespannt zu erfahren, welche alternativen kostengünstigeren Möglichkeiten zur Herstellung eines Radwegs zwischen Waschenbach und Frankenhausen geprüft oder in Erwägung gezogen werden.“
Wie der Stand der Planungen ist und welche Schritte als nächstes geplant sind, fragen die Grünen im Kreistag ebenso nach. Denn ihr Ziel ist, dass das Radfahren im Landkreis sicherer und attraktiver wird.